Gewähltes Thema: Fallstudien – wie präzise Worte und starker Nutzennachweis im nachhaltigen Bauen Leads, Vertrauen und messbare Ergebnisse erzeugen. Tauchen Sie in echte Projekte ein, lernen Sie erprobte Formulierungen kennen und holen Sie sich Inspiration für Ihre nächste Kampagne.

Vom Technikvorteil zum Kundennutzen
Eine Holzmodulbau-Firma sprach bisher über Lambda-Werte und U-Kennzahlen. Durch Copy, die Energieeinsparungen in Euro, Ruhekomfort und Bauzeitverkürzung übersetzte, stieg die Angebotsquote deutlich. Potenzielle Auftraggebende verstanden sofort, wie sich Nachhaltigkeit im Alltag und in der Bilanz bemerkbar macht.
Proof statt Phrasen
Green-Building-Kunden erkennen Floskeln. Wir verankern Aussagen in Daten: Energieausweis, Monitoring, DGNB/LEED-Punkte. Eine Sanierungskampagne nutzte Vorher-Nachher-Verbrauch, statische Amortisationsrechner und unabhängige Gutachten. Das reduzierte Skepsis, verkürzte Entscheidungswege und erhöhte die Abschlussrate trotz höherer Anfangsinvestitionen.
Emotion trifft Evidenz
Ein gutes Narrativ verbindet Bauch und Kopf. Ein Projektporträt begann mit der Geschichte einer Schule, die im Sommer erstmals ohne stickige Klassen auskam. Direkt danach: Messwerte zur CO₂-Reduktion und Innenraumqualität. Diese Dramaturgie machte den Mehrwert fühlbar und zugleich überprüfbar.

Webtexte, die qualifizierte Leads bringen

Statt generischer Keywords fokussierten wir Suchintentionen wie „DGNB Sanierung Kosten“, „KfW-Effizienzhaus Bestand“, „LCA Holzbau“. Informations-Hubs verbanden Glossare, Rechner und Fallstudien. Ergebnis: höhere Verweildauer, bessere Rankings und Anfragen mit konkreten Lastenheften, nicht nur unverbindliche Preisfragen.

Webtexte, die qualifizierte Leads bringen

Für ein Passivhaus-Fenster-System entwickelten wir segmentierte Seiten für Architekturbüros, Bauträger und Kommunen. Jede Seite argumentierte mit spezifischen Projektzielen, Einbauzeiten und Ausschreibungstexten. CTAs boten nicht Rabatte, sondern Muster-Leistungsverzeichnisse und Detailzeichnungen – ein Magnet für ernsthafte Entscheider.

Segmentierung nach Rollen

Planende benötigen andere Informationen als Investorinnen oder Facility-Teams. Ein Workflow lieferte Architekturbüros Details zu Detailanschlüssen, BIM-Objekten und Ausschreibungstexten. Investorinnen erhielten Business-Cases, CapEx/OpEx-Szenarien und Risikoanalysen. So fühlte sich jede Zielgruppe angesprochen und vorbereitet.

Case: 38 % Öffnungsrate, 12 % Response

Eine Serie zu „Sommerlicher Überhitzung“ kombinierte Anekdoten aus Bauleitungsgesprächen mit Links zu Monitoring-Dashboards. Zwei Calls-to-Action: ein Kurz-Check des Gebäudes und ein Leitfaden zu Nachtlüftung. Ergebnis: konstante Öffnungsraten, direkte Rückfragen zu Pilotprojekten und mehrere Ersttermine innerhalb von sechs Wochen.

Wissen statt Werbung

Jede Mail gab ein kleines Werkzeug: Checkliste für Förderanträge, Excel zur Lebenszykluskostenrechnung, Template für Nutzerkommunikation während Sanierung. Diese Hilfen wurden weitergeleitet, was organische Reichweite erzeugte. Abmeldung? Minimal, weil der wahrgenommene Nutzen den Posteingang rechtfertigte.

Whitepaper und Lead-Magnet mit Substanz

Ein Whitepaper zum Thema Lebenszyklusanalyse verglich reale Referenzen, nicht Laborwerte. Wir beschrieben Methodik, Annahmen und Grenzen transparent. Interview-Zitate von TGA-Planenden und Bauherrschaften gaben Kontext. Das schuf Autorität, ohne belehrend zu wirken – ein seltener Ton in technischen Branchen.

Whitepaper und Lead-Magnet mit Substanz

Statt „Jetzt Termin buchen“ boten wir drei Anschlusswege: eine anonyme Quick-Bewertung, ein Muster-LV zur freien Nutzung und eine 20-minütige Sprechstunde. So wählten Interessierte ihre Komfortzone. Die Lead-Qualität stieg, weil jeder Schritt Interessenlage und Projektreife abbildete.

Struktur starker Fallstudien

Problem, Weg, Ergebnis – und dann die Überraschung. Bei einer Schulsanierung war das Unerwartete die verbesserte Akustik. Wir erzählten vom ersten stillen Prüfungsraum und belegten es mit Nachhallzeiten. Dieses Detail machte die Geschichte erinnerbar und differenzierte das Angebot spürbar.

Metriken, die zählen

Statt „bis zu“ setzten wir konkrete Werte: 37 % weniger Heizenergie, 18 kWh/m²a, 420 t CO₂e über 20 Jahre. Wo Werte unsicher waren, nutzten wir Bandbreiten und erklärten Annahmen. Das signalisierte Professionalität und respektierte die Intelligenz der Lesenden.

Zitate, die nicht klingen wie Zitate

Wir coachten Interviewpartner auf Alltagssprache. Kein „exzellente Performance“, sondern: „Im Juli konnten wir die Klimageräte ausgeschaltet lassen, und die Kinder schliefen besser.“ Solche Sätze bleiben hängen, werden geteilt und wirken glaubwürdiger als polierte Lobeshymnen.

International kommunizieren, lokal überzeugen

Für DACH, Benelux und Nordics entwickelten wir Terminologie-Guides: Was bedeutet „Graue Energie“ auf Englisch? Wo ist „Embodied Carbon“ das präzisere Pendant? Einheitliche Begriffe machten Dokumente vergleichbar und verhinderten Missverständnisse in grenzüberschreitenden Projektteams.

International kommunizieren, lokal überzeugen

Anstatt nur Logos zu zeigen, erklärten wir, wie DGNB-Kriterien konkret erfüllt wurden. Ein Screenshot aus dem Audit, ein kurzer Steckbrief pro Kriterium, Links in die Dokumentation. So wurde Zertifizierung vom Abzeichen zum Beweisgang, den Lesende Schritt für Schritt nachvollziehen konnten.

International kommunizieren, lokal überzeugen

In einigen Märkten funktionieren Kostenargumente, in anderen Gesundheit oder Versorgungssicherheit. Eine Kampagne für Holzbau betonte in Italien Brandschutzfakten, in Schweden klimafreundliche Lieferketten. Gleicher Kernnutzen, andere Einstiege – messbar bessere Resonanz ohne Message-Bruch.

Markenstimme für Klimakompetenz

Tonalitätsleitfaden mit Beispielen

Wir definierten Do/Don’t-Beispiele bis auf Satzebene: aktiv statt passiv, konkrete Verben, nachvollziehbare Vergleiche. Ein internes Repository mit Vorlagen für Projektsteckbriefe, News und Ausschreibungen sparte Zeit und hielt die Sprache konsistent, auch wenn mehrere Teams schrieben.

Redaktionsprozesse, die Wissen heben

Monatliche Story-Mining-Runden mit Bauleitung, Vertrieb und Planung lieferten Rohmaterial. Eine Redakteurin kuratierte, eine Ingenieurin prüfte Fakten. So entstanden Texte, die fachlich belastbar und dennoch gut lesbar waren – ohne endlose Freigabeschleifen, die Momentum kosten.

Souverän in Krisen sprechen

Lieferverzug bei Dämmstoffen? Wir kommunizierten offen, nannten Alternativen und halfen bei Umplanung. Die Copy erkannte Risiken an, bot konkrete Schritte und hielt Kundinnen im Gespräch. Diese Haltung zahlte sich langfristig aus: Vertrauen blieb, Folgeaufträge kamen trotzdem.
Jaluadell
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